customer project
Weitere Fallstudie - Demnächst verfügbar
Intelligente Regelungstechnik und optimale Wärmeverteilung im Wohnbau
Project overview
Gebäude
Gebäudeart: Mehrfamilienhaus
Baujahr: 1983
Wohnfläche: 2.048 m²
Wohneinheiten: 32
Heizsystem (vorher): Gaszentralheizung
Ergebnisse
Optimierte Heizungszentrale: Dynamischer hydraulischer Abgleich
Heizenergieeinsparung: ~25 % durch reduzierte Vorlauftemperatur
Heizkurve gesenkt: 1,5 → 1,2
Systemtemperatur: Ø 15° niedriger
CO₂-Ersparnis: ~11 t/Jahr
Wärmepumpen-Ready
Ausgangssituation
"Das Gebäude in der Ottakringer Straße war mit einer klassischen Gaszentralheizung aus den 1980ern ausgestattet. Sieben nicht hydraulisch abgeglichene Heizsysteme und hohe Spitzenlasten führten zu überhöhtem Energieverbrauch und ungleichmäßiger Wärmeverteilung."
Zielsetzung
Das Projekt zielt darauf ab, die Energieeffizienz des Gebäudes durch einen dynamischen hydraulischen Abgleich und die Optimierung der Heizkurven zu steigern. Diese Maßnahmen schaffen die Voraussetzungen für eine zukünftige Umstellung auf Wärmepumpentechnologie und leisten damit einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen.
Reduktion des Energieverbrauchs
Senkung der Heizkosten (und somit der Betriebskosten)
Verbesserung der Energieklasse
Vorbereitung auf Wärmepumpen
Maßnahmen im Detail
Dynamischer hydraulischer Abgleich der Vertikalstränge
Die sieben Vertikalstränge des Gebäudes werden mit intelligenten Reglern ausgestattet, um die Wärmeverteilung zu optimieren. Dies senkt die Vorlauftemperatur, reduziert Energieverluste und spart Gas ein. Die Maßnahme führt zu einer Reduktion des Gasverbrauchs um 17,5 % und amortisiert sich in etwa 2,6 Jahren.
Optimierung der Heizkurven
Durch die Anpassung der Heizkurven wird die Effizienz des gesamten Heizsystems verbessert. Diese Maßnahme trägt dazu bei, die Systemtemperaturen zu senken und den Energieverbrauch weiter zu reduzieren.
Vorbereitung auf Wärmepumpen
Die beschriebenen Maßnahmen schaffen die nötigen Voraussetzungen für eine langfristige Umstellung auf Wärmepumpentechnologie. Diese klimafreundliche Technik kann durch die geringere Vorlauftemperatur effizient betrieben werden und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Ergebnisse & Einsparungen
Optimierte Heizungszentrale: Dynamischer hydraulischer Abgleich des Heizsystems
Reduktion der Vorlauftemperatur & Einsparungen: Die Heizkurve konnte von 1,5 auf 1,2 reduziert werden. Die Systemtemperaturen wurden um durchschnittlich 15° reduziert. Die geplanten Energieeinsparungen sind ~22%
Zukunftsfähigkeit des Systems: Voraussetzung für den Einsatz einer zentralen Wärmepumpe geschaffen.
Ergänzende Förderung: 50% der Kosten für Hardware und Dienstleistungen finanziert, um ähnliche Projekte zu ermöglichen.
Gaseinsparungen: geplante Einsparung lt. Macharkeitsstudie ca. 27 kWh/m²a
Amortisationszeit der Wohnio-Lösung: voraussichtlich 2,6 Jahre Unterstützung durch die Stadt Wien
Reduktion Primärenergiebedarf: von 206 auf 179 kWh/m²a
CO₂-Einsparung: ~11 Tonnen jährlich
Vorbildcharacter & Ausblick
Die Umsetzung der Maßnahmen in der Ottakringer Straße 139 dient als Vorzeigeprojekt für die Verbesserung der Energieeffizienz in Bestandsgebäuden. Es zeigt, wie durch innovative Technologien und gezielte Optimierungen ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Wohnen ermöglicht werden kann.
"Durch die abgesenkten Systemtemperaturen ist der Weg hin zur Wärmepumpe nun realistisch und wirtschaftlich machbar. Die Monitoringlösung von Wohnio begleitet diesen Transformationsprozess."
Über BWSG
TBD


